|
|
Görlitz überstand den Zweiten Weltkrieg fast ohne Zerstörungen und besitzt eine sehr sehenswerte Altstadt mit zahlreichen historischen Bauwerken. Görlitz trägt deshalb auch den inoffiziellen Beinamen „Stadt der Türme“. Die Altstadt unterteilt sich in die mittelalterliche Stadt mit fast komplett erhaltener Mittelalter- und Renaissance-Bebauung und die sich anschließenden Gründerzeitviertel mit vollständig geschlossenen Gründerzeit- und Jugendstil-Straßenzügen. Görlitz ist die Stadt mit den meisten freistehenden Denkmälern in Deutschland. Hinzuweisen ist auf die Peterskirche, den Marktplatz (Ober- und Untermarkt) und die Bauten beziehungsweise Bauteile aus der Renaissance. So befindet sich in Görlitz der Schönhof, erbaut 1526 durch Wendel Roskopf d. Ä., das älteste deutsche Bürgerhaus und erste Renaissance-Bauwerk in Görlitz.
Weitere interessante Bauwerke:
Die Kirchen (Sakralbauten) bestimmen besonders das Stadtbild von Görlitz. Neben der Peterskirche, die mit ihren beiden Türmen die Silhouette dominiert, sind es auch die vielen weiteren interessanten Bauten, die zu einem „Kirchgang“ animieren. Nicht nur im Altstadtbereich sind die Kirchen in Görlitz zu besichtigen auch die Stadtteile haben so manches Kleinod zu bieten. Einer der bedeutendsten Sakralbauten, die Synagoge in Görlitz, ist die einzige in Sachsen, die die Pogromnacht 1938 unzerstört überstanden hat.
Eine Übersicht über die Gotteshäuser bietet die Seite „Kirchen in Görlitz“ an. Darüberhinaus sind Informationen zum Heiligen Grab und zu Besonderheiten der Ausstattung der Kirchen zu finden.