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Görlitz (polnisch Zgorzelec [zgɔˈʒɛlɛʦ], sorbisch Zhorjelc) ist die östlichste Stadt Deutschlands. Nach Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen ist Görlitz die sechstgrößte Stadt Sachsens; geografisch gehört sie zur niederschlesischen Oberlausitz. Der östliche, wesentlich kleinere Teil der Stadt wurde durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg abgetrennt und ist nun das eigenständige, polnische Zgorzelec. Görlitz hat derzeit noch den Status einer kreisfreien Stadt.

Nach dem Wiener Kongress 1815 kam sie zu Preußen und wurde Teil von Niederschlesien. Heute bildet sie ein Oberzentrum der Oberlausitz in Funktionsergänzung zusammen mit den Städten Hoyerswerda und Bautzen. Die Grenzstadt zu Polen diesseits der Neiße ist heute Sitz eines evangelischen und eines katholischen Bischofs. Glücklicherweise wurde die „Perle der Oberlausitz“ im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen verschont, weswegen die Stadt heute zu den schönsten Deutschlands zählt und knapp über 4.000 sehr gut restaurierte Baudenkmäler verfügt. Görlitz ist Mitglied der Euroregion Neiße und seit 1999 im Zipfelbund.